Сценарий интерактивного занятия "Круглый стол"по немецкому языку для учащихся 10-11 классов на тему: «БИОГРАФИЯ КАК ИСТОЧНИК ИЗУЧЕНИЯ ТВОРЧЕСКОГО НАСЛЕДИЯ ЛИЧНОСТЕЙ, НА ПРИМЕРЕ ЖИЗНЕОПИСАНИЯ ВЫДАЮЩИХСЯ НЕМЕЦКИХ ЭКОНОМИСТОВ И МЫСЛИТЕЛЕЙ 19-20 ВВ. Ф.А. ХАЙЕКА, Ф.ШТЕРНБЕРГА»

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  • 02.04.2017
Публикация на сайте для учителей

Публикация педагогических разработок

Бесплатное участие. Свидетельство автора сразу.
Мгновенные 10 документов в портфолио.

Презентация дублер на русском языке, для снятия трудностей понимания речи докладчика, для наглядного представления темы.
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Интерактивное занятие «Круглый стол» по немецкому языку на тему: «БИОГРАФИЯ КАК ИСТОЧНИК ИЗУЧЕНИЯ ТВОРЧЕСКОГО НАСЛЕДИЯ ЛИЧНОСТЕЙ, НА

ПРИМЕРЕ ЖИЗНЕОПИСАНИЯ ВЫДАЮЩИХСЯ НЕМЕЦКИХ ЭКОНОМИСТОВ И МЫСЛИТЕЛЕЙ 19-20 ВВ. Ф.А. ХАЙЕКА, Ф.ШТЕРНБЕРГА».

Разработчик Скрыгин В.В.

            Место проведения – урок иностранного языка 

                    Участники заседания: учащиеся 10-11 классов.

            Докладчики: учащиеся 10-11 классов.

                    Ведущие заседания: преподаватели ин.языка

 Цель мероприятия: обмен мнениями по  выявление взаимосвязи биографии  личности с определенным историческим временем, то есть значения биографии как фактора, определяющего  динамику жизни личности. 

 Заседание «круглого стола» проводится на немецком языке, направлено на создание коммуникативной среды при обучении и.я. на основе общественнополитической и профессионально ориентированной лексики из оригинальных языковых источников и формированию  навыков межличностной профессиональной коммуникации, а также аудирования, чтения, говорения, реферирования, создание ситуаций для самовыражения студентов.   

                    Регламент  заседания

1.Вступление  (приветствие, цель,  регламент,  подтемы заседания, имена участников) 2.Основная часть  прослушивание докладов с использованием аудио-визуальных средств, постановка дискуссионных вопросов по темам: 

1)  какое влияние оказала семья на формирование личности 

2)  какие факторы биографии повлияли на сферу интересов личности

3)  какие личностные характеристики  повлияли на выбор профессии  

4)  какие исторические события повлияли на становления личности

5)  насколько широк был круг интересов личности

6)  есть ли отражение биографических фактов в трудах  3. заключение

      Так как проведения круглого стола проводится с целью обмена информацией, то в заключении необходимо обобщить результаты дискуссии и подчеркнуть роль изучения биографий при изучении творческого наследия выдающихся людей, дать рекомендации  по работе с биографическим материалом.

      В ходе обсуждения темы круглого стола все участники должны иметь возможность задать вопросы  и высказать свое мнение.  По окончании круглого стола можно  сделать вывод, что именно биографический материал     позволяет живо, личностно изучать труды ученых, время, в котором они жили.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guten Tag, ich  heiße Julia und meine Hälferin Anastasija und wir machen sie mit Friedrich August von Hayek bekannt. Passen Sie bitte auf, wir  beginnen.

ü  Friedrich August von Hayek - ein führender österreichischer Ökonom wurde am 8. Mai 1899 in Wien geboren. Er  war einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und zählt zu den wichtigsten Denkern des Liberalismus im 20. Jahrhundert. 

ü  Hayek war der älteste von drei Söhnen des Arztes und Botanikprofessors der Universität Wien August von Hayek und von dessen Frau Felicitas (geborene Juraschek). Die

Familie stammte aus dem kleinen Militär- und Beamtenadel und war mütterlicherseits einigermaßen begütert. Der Vater von Hayeks Mutter, Franz von Juraschek, war Professor und wurde später zum Präsidenten der staatistischen Zentralkommission ernannt. 

ü  In seiner Kindheit interessierte sich Friedrich (von den Eltern Fritz genannt) zunächst vor allem für Mineralogie, Insektenkunde und Botanik. 

ü  Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg (ab März 1917) und einer Malariaerkrankung studierte Friedrich August von Hayek ab 1918 an der Universität Wien offiziell Rechtswissenschaft, besuchte aber vor allem Kurse in Volkswirtschaftslehre und

Psychologie. Er war regelmäßiger Teilnehmer eines Privatseminars von Ludwig von Mises. Er galt als seiner Musterschüler.

ü  Im Jahre 1921 wurde Hayek in der Rechtswissenschaft  und im Jahre 1923 in der Volkswirtschaft  promoviert. 

ü  Im Jahre 1926 verheiratete Hayek  Helen von Fritsch. Sie hatten 2 Kinder. (einen Sohn und eine Tochter).

ü  Ab 1927 leitete er das Österreichische Institut für Konjunkturforschung. Hayek forschte, an Mises anschließend, besonders über die Theorie von Konjunkturschwankungen. 

ü  Im Jahre  1931 wurde Hayek an die London School of Economics berufen, wo er während der 1930er und 1940er Jahre als bedeutendster Vertreter der Österreichischen Schule und Opponent von John Maynard Keynes galt.  Im Jahre 1938 bekam Hayek  die britannische Staatsbürgerschaft.  1950 wurde er Professor an die University of Chicago. 1950 ließ er sich scheiden und verheiratete Helen Witterlisch. 

ü  Hayek war einer der führenden Kritiker des Kollektiwismus des ΧΧ Jahrhunderts. Er glaubte, daß alle Formen des Kollektiwismus nur mit der Staatsunterstützung existieren kőnnen. Später erweiterte er diese Theorie

ü  um anthropologische, kulturelle und informationstheoretische Überlegungen.

ü  In seinem Werk ( Der Weg zur Knechtschaft), das erschien 1944 in England, Hayeks Hauptargument war, dass alle Arten von Sozialismus, Kollektivismus und Planwirtschaft in Widerspruch zu liberalen Individualrechten und rechtsstaatlichen Prinzipien widersprechen. Die Barbarei und Gewaltherrschaft in den totalitären Staaten – damals neben Deutschland und Italien vor allem die Sowjetunion – war die Umsetzung der sozialistischen Lehre einer geplanten Wirtschaft. 

ü  Auf dieser Weise, forderte Hayek die politische Freiheit, als Demokratie und die innere

Freiheit, als Hindernissmangel für die Erreichung persönlichen Ziele, und behauptet , daß die Freiheit von Angst und Bedürfnissen wenig Gemeinsames mit der persönlichen Freiheit hat, und sogar steht mit ihr in Konflikt.

 

ü  Seine Analyse basiert grundsätzlich auf der traditionellen Gleichgewichtstheorie. Grundlegend für von Hayeks Konjunkturtheorie waren folgende Überlegungen: Durch freiwilliges Sparen verringert sich die Nachfrage nach Konsumgütern. Der relative Preis der Konsumgüter sinkt. Die Kapitalbildungsquote steigt, wodurch der Geldzins sinkt. Sinken die Kapitalkosten, so wird die Investition in ergiebige Produktionsmittel lohnender. (Ricardo-Effekt) Solange dies auf freiwilligem Sparen basiert, strebt die Wirtschaft einem Gleichgewicht entgegen.

ü  Im Jahre 1962 nahm Hayek eine Professur an der Universität Freiburg und  kehrte nach Freiburg zurück, wo er bis zu seinem Tod  tätig war. 

ü  1974 wurde Hayek  aufgrund seiner bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Nach Erhalt des Nobelpreises 1974 fand Hayek wieder ein breites publizistisches Echo. ü In den 80ern fanden Hayeks Thesen teilweise praktische Anwendung in der

Wirtschaftspolitik Ronald Reagans („Reaganomics“) und Margaret Thatchers

(„Thatcherismus“). In Deutschland sprach Hayek bereits 1969 auf den Wirtschaftstagen der CDU/CSU. Unter den deutschen Politikern, die sich auf ihn beriefen, war  auch Angela Merkel, der heutige Bundeskanzler Deutschlands. 

ü  Friedrich August von Hayek  wurde am  23. März 1992 in Freiburg im Breisgau gestorben und in Wien begraben.

ü  Im Jahre 1998 wurde von einer Gruppe von Unternehmern, Wissenschaftlern und Publizisten in Freiburg die Friedrich August von Hayek -Gesellschaft gegründet, wo  jährliche Veranstaltungen („Hayek-Tage“) stattfinden.

ü  Und hier sind seine bekannte Werke, die veröffentlicht worden waren :

ü  Danke schőn für Ihr Zuhören. Wie sie sehen,   Friedrich August von Hayek war wirklich ein großer Ökonom. Und jetzt prüfe ich, wie sie das alles im Gedächtnis gehalten haben.….. 

 

Wortschatz zum Thema « Friedrich August von Hayek»

1.      führend - ведущий

2.      bedeutendst – известнейший

3.      der Vertreter -- представитель

4.      Österreichisch -- австрийский

5.      der Denker -- мыслитель

6.      stammten aus – происходить из ч-л.

7.      der Militär- und Beamtenadel –  военное и чиновничье сословие 

8.      mütterlicherseits – со стороны матери

9.      einigermaß –более или менее

10.  Begütert sein -- зажиточный

11.  wurde ernannt – быть назначенным

12.  der Kriegsdienst -- военнообязанность

13.  die Malariaerkrankung – заболевание малярией

14.  die  Rechtswissenschaft -- правоведение

15.  die Volkswirtschaftslehre – народо-хозяйственное учение

16.  regelmäßig -- регулярно

17.  der Teilnehmer-- участник

18.  das Privatseminar – частное слушание

19.  der Musterschüler – пример ч-л.

20.  wurde promoviert – получать ученую степень

21.  verheiraten -- жениться

22.  leiten -- руководить

23.  die Konjunkturforschung – исследование конъюнктуры

24.  forschen -- исследовать

25.  anschließend – примыкая к ч-л

26.  die Theorie von Konjunkturschwankungen – теория конъюнктурных колебаний

27.  bekommen -- получать

28.  die britannische Staatsbürgerschaft – британское гражданство

29.  sich scheiden lassem -- разводиться

30.  Staatsunterstützung поддержка государства

31.  existieren -- существовать

32.  erweitern -- расширять

33.  die Überlegungen --суждения

34.  die Knechtschaft -- рабство

35.  Widerspruch -- противоречие

36.  die Individualrechten – права личности

37.  rechtsstaatlichen Prinzipien – принципы правового государства

38.  widersprechen -- противоречить

39.  die Barbarei  -- варварство

40.  die  Gewaltherrschaft --  тирания

41.  die Umsetzung – превращение, реакция

42.  die sozialistische Lehre – социалистическое учение

43.  die  geplanten Wirtschaf – плановая экономика

44.  fordern -- требовать

45.  die politische Freiheit – политическая свобода

46.  die innere Freiheit – внутренняя свобода

47.  der Hindernissmangel -- безпрепятственно

48.  die Erreichung -- достижение

49.  persönlich -- личный

50.  behaupten -- утверждать

51.  das Gemeinsames -- общее

52.  grundsätzlich -- основательно

53.  Die Gleichgewichtstheorie – теория относительности

54.  grundlegend -- основополагающий

55.  die Konjunkturtheorie – конъюнктурная теория

56.  freiwillige Sparen – добровольные накопления

57.  verringern sich -- уменьшаться

58.  die Nachfrage nach Konsumgütern – спрос потребительских товаров

59.  der relative Preis– относительная цена  

60.  sinken -- падать

61.  steigen -- подниматься

62.  der Geldzins -- плата

63.  die Kapitalkosten -- издержки

64.  ergiebige Produktionsmittel – доходные средства произвождства

65.  lohnend -- выгодный

66.  das Gleichgewicht -- равновесие

67.  bahnbrechende Arbeiten – новаторские работы

68.  auf dem Gebiet – в области

69.  mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnen – награждаться 

Нобелевской премией  за экономические науки 

70.  das breite publizistische Echo – широко-публицистическое эхо

71.  die Thesen -- тезисы

72.  teilweise  -- частично

73.  die praktische Anwendung –практическое применение

74.  die  Wirtschaftspolitik – экономическая политика

75.  sich auf j-n beriefen – быть признанным к-л

76.  wurde gestorben und begraben умер и похоронен

77.  wurde gegründet –был основан

78.  jährliche Veranstaltungen („Hayek-Tage“) –ежегодные собрания

79.  stattfinden -- состояться

80.  veröffentlichen – печататься.

 

 

           Guten Tag, ich  heiße Sergei  und meine Hälferin Polina und wir machen sie mit Fritz Sternberg -  Erforscher der Grenznutzen-Theorie bekannt. Passen Sie bitte auf, wir  beginnen.

ü  Fritz Sternberg wurde am 11 (elften). Juni 1895 als fünftes Kind einer jüdischen bildungsbürgerlichen Familie in Breslau geboren.

ü  Nach dem Abitur nahm Sternberg 1913 zunächst in Breslau, dann in Berlin ein Studium der Nationalökonomie auf, in dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen sozialistischzionistischen Organisationen mit.

ü  Im Mai 1916 wurde Sternberg zum Militär einberufen, im besetzten von Deutschland Polen.

ü  Die Novemberrevolution erlebte er in seiner Heimatstadt und war Mitglied des dortigen Soldatenrates.

ü  Wahrend einem längeren Aufenthalt in Wien im Sommer 1919 beschäftigte er sich unter anderem auch mit der Psychoanalyse. 

ü  Im Wintersemester 1919/20 trat Fritz an der Universität Frankfurt eine Stelle am Seminar von Franz Oppenheimer an, wo er bis 1923 sowohl forschte (u. a. zum Genossenschaftswesen und zur Grenznutzen-Theorie) wie auch unterrichtete.

ü  Im Laufe der 3 Jahren beriet Franz Sternberg seine Unterrichtslehre mit dem

Selbsterlernen . Die große Aufmerksamkeit schänkt er der  Grenznutzen-Theorie.

ü  In den folgenden Jahren bis ca. 1922 zählte sich Sternberg zur zionistisch-sozialistischen Gesellschaft.

ü  Aber wegen den Auseinandersetzungen mit Franz Oppenheimer im Jahre 1923  gab Sternberg seine Universitätsarbeit auf und widmete sich am Studien zur Analyse des Imperialismus.

 

ü  Aus den finanziellen Gründen kehrte Sternberg wieder nach Breslau zurück, wo er einen marxistischen Diskussionskreis (die Keimzelle der späteren SAPD-Ortsgruppe Deutschlands) aufbaute.

ü  In dieser Zeit intensivierten sich Sternbergs Kontakte sowohl zu bekannten Künstlern wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger,George Grosz wie auch zu verschiedenen marxistischen Zirkeln und Persönlichkeiten.

ü  Die Diskussionen um den Imperialismus eröffnete für Sternberg die Möglichkeit, regelmäßig für verschiedene Publikationen der Arbeiterbewegung Artikel zu verfassen, Seminare und Kurse für Gewerkschaftsmitglieder abzuhalten, was seine materielle Lage stark verbesserte.

ü  Im Jahre 1927 nahm Sternberg am Anti-Imperialistischen Kongress im Brüssel teil.

ü  In  1929 und 1930 war er zweimal in der Sowjetunion zu Gast, wo er sich mit den sowjetischen Gelehrten und Politikern wie  Eugen Varga, Karl Radek und Nikolai Bucharin traf und diskutierte.

ü  Am 7. November 1931 trat Sternberg der vorher gegründeten Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) bei, für die er in den nächsten Jahren trotz ausbrechender Diabetes fast pausenlos aktiv war. Sternberg trat als Redner auf Kundgebungen der SAPD auf, organisierte interne Schulungen und Kurse, schrieb

Artikel für die Parteipresse. Zusammen mit Klaus Zweiling verfasste er für den ersten Parteitag der SAPD einen Programm-Entwurf, dessen ökonomische Analysen angenommen wurden. 

ü  Da Sternberg nach der Machtübertragung an die NSDAP als Jude und Marxist besonders gefährdet war, tauchte er nach dem Reichstagsbrand unter und flüchtete am 12. März 1933 als Wintersportler verkleidet aus Deutschland über das Riesengebirge in die Tschechoslowakei, von wo aus er nach Basel weiterreiste. Dort verbrachte er die nächsten 3 Jahre und organisierte von dort aus die Unterstützung der illegalen Arbeit der SAPD.

ü  Ende August/Anfang September 1933 traf er in Royan/Frankreich mit Leo Trotzki zusammen. Hauptdiskussionsthema war die Analyse des Imperialismus, daneben aber auch der Aufbau einer revolutionären Vierten Internationale.

ü  Im Frühjahr 1936 wurde Sternberg aus der Schweiz ausgewiesen und siedelte nach Paris über.In dieser Zeit beteiligte sich Sternberg am Komitee zur Vorbereitung der deutschen Volksfront.

ü  Im Mai 1939 reiste Sternberg mit einem Touristenvisum in die USA ein. Nach Kriegsausbruch wurde seine Aufenthaltsgenehmigung jeweils um ein halbes Jahr verlängert, bis er 1943 ein Einwanderungsvisum und 1948 die US-Staatsbürgerschaft erhielt.

ü  In dieser Zeit arbeitete er, als freier Journalist  für die Zeitungen :«The Nation» und «The

New Republic», und daneben forschte er die finanzielle Unterstützung von der Rockefeller Foundation und der Brookings Institution deutscher Kriegswirtschaft.

ü  Zum Lebensunterhalt trugen Fritz bis zum Ende der 1950er Jahre ferner Vorträge und Seminare an verschiedenen USA-Universitäten bei.  

ü  Im Jahre 1950 kehrte Sternberg erstmals seit 1933 wieder nach Europa zurück, wo er als Vertreter der amerikanischen Sozialisten auf der internationalen sozialistischen Kundgebung am 20. August in Frankfurt auf Main sprach.

ü  Ab 1954 verlagerte sich Sternberg (bei Behaltung der amerikanischen

Staatsangehörigkeit) wieder nach Europa, wo er sich  bis zu seinem Tod 1963 engagierte als Referent vor allem in Gewerkschaften, in Arbeitsgemeinschaften am linken SPD-

Flügel und bei der SPÖ.

ü  Fritz Sternberg wurde am 18 Oktober 1963 in München ( Bayern) gestorben und in einem Stadtfriedhof begraben.

ü  Seine berühmte Werke.

 

Danke schőn Sergei, Polja, Studenten für Ihr Zuhören. Ich glaube, daß alles klar ist. Und jetzt versuche ich sie prüfen, was sie im Kopf erhalten haben. Ich werde Fragen stellen und sie

müssen beantworten. Seien sie bitte aufmerksam. Ich beginne…

Fragen zum Hőrverstehen.

1.      Das wievielte Kind in der Familie Sternberg war Fritz? – Das 5-te Kind.

2.      Was für eine Familie war das? – Das war eine jüdische bildungsbürgerliche Familie.

3.      Was Studierte Fritz? – Fritz studiere Nationalokonomie.

4.      Und wo arbeitete er noch in dieser Zeit mit? – Er arbeitete noch in sozialistisch- zionistischen Organisationen mit.

5.      Wurde  Fritz Sternberg zum Militär einberufen? – Ja, im Jahre 1916 wurde er am Militärdienst. 

6.      Was forschte Sternberg in Frankfurter Uni und mit wem? – In Frankfurter Uni zusammen mit Franz Oppenheimer forschte er Grenznutzen-Theorie.

7.      Warum widmete Franz sich nur am Studien zur Analyse des Imperialismus? – Franz war später in Konflikt mit Oppenheimer deshalb gab er seine Untersuchungen ab und beschäftigte sich nur mit der Analyse des Imperialismus.

8.      Was für Bekannten hatte Fritz ?  -- Er machte mit Künstler Bertold Brecht, Lion Feuchtwanger bekannt.

9.      Was veranstaltete sich Fritz Sternberg oft für die SAPD- Mitglieder? -- Fritz Sternberg veranstaltete sich regalmassig Diskussionen, Seminare und Kurse für die SAPD- Mitglieder.

10.  Wieviel Mal war Fritz Sternberg in der Sowjetunion? – 2 Mal.

11.  Welche Politiker und Gelehrte kannte er? Er kannte gut Bucharin, Varga, Radek.

12.  Was für eine Erkrankung hatte Fritz? – Er erkrankte Diabete.

13.  Warum verließ er im Jahre 1933 Deutschland? – Er verließ Deutschland weil er Jude war.  Warum noch? – Weil er Marxist war.  – Gut. Warum noch? – Weil in Deutschland eine Machtübertragung geschah. – Ja . das stimmt.

14.  Und wohin richtete er seine Schi? – Durch Tschechoslowakei nach Schweiz.

15.  Und mit wem verabredete sich  Fritz in Frankreich zu treffen? – Ja, gut mit Leo Trotzki.

16.  Und wer war damals Leo Trotzki? – Leo Trotzki war damals der sowjetische Volkskommissar. (Politiker, Delegierte)

17.  Wo wohnte Fritz Sternberg wahrend des 2 –ten Weltkrieges? – In der USA. 18.  Hatte er eine amerikanische Staatsbürgerschaft? – Ja 1948 erhielt Fritz eine        amerikanische Staatsbürgerschaft.

19.  Womit beschäftigte sich Fritz Sternberg in der USA? – Dort arbeitete er als freier Journalist, unterrichtete in verschiedenen Universitäten.

20.  Wann kehrte er  nach Heimat ,nach Europa,  nach Deutschland zurück? – In 1950. Seit dieser Zeit engagierte er als Referent  in Gewerkschaften,am linken SPD-Flügel.

21.  Und wann wurde er gestorben? – Fritz Sternberg wurde am 18 Oktober 1963 in München gestorben.

Wortschatz zum Thema Fritz Sternberg

jüdisch -- еврейский bildungsbürgerlich -- образованная аufnehmen – приступать к ч-л 

die Nationalökonomie  -- национальная экономика verschieden -- различные

die sozialistisch-zionistische Organisation – социал-сионистская организация einberufen -- призывать

besetzte von Deutschland Polen – оккупированная Германией Польша erleben -- переживать die Heimatstadt – родной город der Mitglied – член ( организации0 dortig – тамошний, местный das Soldatenrat – совет солдат die  Aufenthalt -- пребывание sich beschäftigen mit – заниматься ч-л unter anderem -- кроме того die Psychoanalyse -- психоанализ im Wintersemester – в зимний семестр

antreten – приступать к ч-л forschen -- исследовать das Genossenschaftswesen -- кооперация die Grenznutzen-Theorie – теория полезности unterrichten -- преподавать im Laufe -- в течение bereiten -- совмещать das  Selbsterlernen -- самоучение

die  große Aufmerksamkeit – большое внимание schänken -- оказывать

in den  folgenden Jahren – в последующие годы wegen --   из-за

die Auseinandersetzungen – спор, стычка sich widmen -- посвящать aufgeben -- отказываться die  Analyse des Imperialismus – анализ империализма aus den finanziellen Gründen – по финансовым причинам zurückkehren -- возвращаться die Keimzelle -- ядро 

 SAPD  -- социал. Рабоч. Партия Германии

die Ortsgruppe  -- местная группа aufbauen -- организовывать  

sich intensivieren – делать более интенсивным, усиливать  bekannte Künstler – известные деятели искусства

die Zirkeln -- кружки

die Persönlichkeiten -- личности eröffnen -- открывать die Möglichkeit -- возможность regelmäßig -- регулярно 

der Arbeiterbewegung – рабочее движение

der  Artikel -- статья verfassen -- сочинять

die Gewerkschaftsmitglieder  -- член профсоюза abhalten -- проводить materielle Lage – материальное положение verbessern -- улучшать teilnehmen an --- принимать участие в ч-л die Sowjetunion – советский союз der Gelehrte -- ученый beitreten – присоединяться к ч-л gegründete -- основанный

ausbrechende Diabete – развившийся диабет

pausenlos  - без перерыва der Redner -- оратор auftreten  -- выступать die Kundgebungen  -- демонстрация 

interne Schulungen und Kurse – интернац. обучение  и курсы der Parteitag -- съезд 

der Entwurf  -- проект annehmen принимать. воспринимать die  Machtübertragung  -- смена власти

der Jude  -- еврей der  Marxist  -- марксист gefährden --   быть в опасности untertauchten  -- скрываться der Reichstagsbrand  -- пожар Рейхстага

flüchten --  сбегать от ч-л verkleidet  -- переодетый  weiterreisen  - переходить  verbringen  -- проводить die Unterstützung  - поддержка die illegalen Arbeit – нелегальная работа zusammentreffen  -- встретиться

 revolutionäre Vierten Internationale  -- революционный 4 –ый интернационал ausgewiesen sein  -- быть высланным ubersiedeln  -  перебраться к-л sich beteiligen – участвовать в ч-л die Vorbereitung  - подготовка

die deutsche Volksfront  --  немецкий народный фронт einreisen --   путешествовать das Touristenvisum – туристическая виза

nach Kriegsausbruch  -- после начала войны verlängern --   продлевать

das Einwanderungsvisum  - иммиграционная виза

 US-Staatsbürgerschaft erhalten  -- получить америк-ое гражданство deutsche Kriegswirtschafнемецкая военная экономика zum Lebensunterhalt -- для жизни beitragen  -- проводить sich verlagern  -- перемещаться bei Behaltung   -- сохранение engagieren – приглашать на работу die Gewerkschaften  -- профсоюзы linke SPD-Flügel   -- левое крыло социал демократ. партии Германии die SPÖ -- социал демократ. Партия Австрии berühmte Werke  -- известные труды

 

Nun gut. Liebe Studenten, sie haben heute gehőrt, welche unterschiedliche, ungewőhnliche

Schicksale, Lebenswege unsere Persönlichkeiten  gehabt haben. Antworten sie  bitte auf meine Frage : Ihrer Meinung nach, wessen Lebenslauf für Sie mehr interessanter ist. Begründen Sie ihre Meinungen. Schreiben Sie  bitte ein Paar Sätze dazu. Dann machen wir  zusammen einen Meinungsaustausch. Das wird ihre Hausaufgabe. Gebrauchen Sie folgende Wortbildungen:

 

      Meiner Meinung nach,( по моему мнению)….

      Wenn ich mich nicht irre, (если я не ошибаюсь)…..

      Ich für meinen Teil (что касается меня)….

      Wie bereits berichtet (как сообщалось раннее)….

      Ich halte, glaube, bin der Meinung (я считаю)…..

      Gefallen ( nicht) gefallen ((не)-нравиться ) …..

      Einen großen Eindruck auf j-n machen ( делать на к-л впечатление)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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