В данной папке собраны стихи не тему "Экология" и "Охрана окружающей среды". Данная подборка может быть использована на уроках немецкого языка во время изучения экологических тем, а также для внеклассных мероприятий по иностранному языку: неделя иностранного языка, фонетический конкурс и т.д.
“Das Problem der Ökologie”.
Die Natur ist in der modernen Welt stark belastet. Städte, Industriewerke,
Verkehrswege nehmen viel Platz ein. Autos vergiften Luft, Wasser und Boden. Sie
stossen viele Schadstoffen aus. Der Wald ist nicht gesund. Das Leben und
Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen sind in Gefahr. Viele Tiere und
Pflanzen stehen unter dem Naturschutz, weil sie selten geworden sind. Einige sind
verschwunden. Darum bekommt jetzt der Umweltschutz eine grosse Bedeutung.
Es gibt eine international Organisation, die sich mit dem Umweltschutz
beschäftigt. Sie heisst Greenpeace. Ihr Ziel ist es zu zeigen, dass die Menschen für
die Erde verantwortlich sind.
Der Baum hat seine Jahreszeiten
Der Baum hat
seine Jahreszeiten,
wie du und ich.
Ständig wechselt
er sich, wird
alles neu an ihm.
Mal trägt er
leuchtend grüne Blätter,
dann stumpfe,
im Herbst rote und gelbe
und im Winter
ist er nackt.
Es wird nichts mehr
von ihm erwartet
und doch leuchtet
er uns in jeder
Zeit lächelnd zu,
erfüllt still
seine Aufgabe
und freut sich,
dass er da sein kann.
(© Monika Minder)
Weisst du, dass die Bäume reden?
Weißt du, dass die Bäume reden?
Ja, sie reden.
Sie sprechen miteinander,
und sie sprechen zu dir,
wenn du zuhörst.Aber die weissen Menschen
hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden,
uns Indianer anzuhören,
und ich fürchte,
sie werden auf die anderen Stimmen
in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren:
manchmal etwas über das Wetter,
manchmal über Tiere,
manchmal über den Grossen Geist.
Tatanga Mani, Indianerhäupling –
Im Walde möcht ich leben
Im Walde möcht' ich leben
Zur heissen Sommerzeit!
Der Wald, der kann uns geben
Viel Lust und Fröhlichkeit.
In seine kühlen Schatten
Winkt jeder Zweig und Ast;
Das Blümchen auf den Matten
Nickt mir: komm, lieber Gast!
Wie sich die Vögel schwingen
Im hellen Morgenglanz!
Und Hirsch' und Rehe springen
So lustig wie zum Tanz.
Von jedem Zweig und Reise
Hör nur, wie's lieblich schallt!
Sie singen laut und leise:
Kommt, kommt in grünen Wald!
Hoffmann von Fallersleben 17981874, Dichter und Hochschullehrer
für Germanistik
Liebe zur Natur
Es dämmert schon, der Morgen graut,
den Geräuschen des Waldes lauschen.
Mit leichtem Schritt, vernehmt kein Laut,
nur den Wind durch die Blätter rauschen.
Zaghafte Strahlen des Sonnenlichts,bahnen sich den Weg durch die Zweige.
Zeigt die Natur ihr schönstes Gesicht,
bezaubernder Anblick ich schweige.
Mit allen Sinnen wahrnehmen pur,
nackte Füße den Boden berühren.
Auf einem Moosteppich in der Natur,
Ruhe genießen das Ich spüren.
Der Morgen erwacht Vögel singen,
ein Orchester beginnt zu musizieren,
Nicht schöner kann ein Tag beginnen,
weiter durch Feld und Flur spazieren.
Waldeinsamkeit du gibst mir die Kraft,
das Leben zu lieben und zu schätzen.
Mit Wärme und Regen zeigst du meisterhaft,
dich den Stürmen der Natur zu widersetzen.
© Karin Thießen
Ich, der Wind
Wenn ich so über Länder wehe,
mir dabei diese Welt ansehe,
dann kommt mir oft das kalte Grauen,
wenn ich erblicke Wald und Auen.
Grüne Wiesen werden betoniert,
sogar Wege hat man asphaltiert,
begradigt sind auch viele Bäche,
der Mensch zahlt dafür bald die Zeche.
Aus Geldgier schändet man Natur,
es wird betrieben Raubbau pur,
verpestet wird die reine Luft,
man riecht kaum noch der Blume Duft.Das Meer ist längst ein Abfalleimer,
um Meerbewohner schert sich keiner,
sogar der Urwald wird gerodet,
damit es in der Kasse brodelt.
Als Wind kann ich´s nicht länger sehen,
werd einfach schnell hinüber wehen,
doch wenn ich meine Wut nicht zügeln kann,
komm ich zurück, als wilder Hurrikan.
Bild von Horst Rehmann
© Horst Rehmann
Zirkuslöwenleben
Kurzgedicht zum Thema Tiere
von Omnahmashivaya.
Gesenktes Haupt, starrtrüber Blick
die Gitterstäbe sind so dick
traurig er seine Runden dreht
weil es sonst nicht anders geht
Instinkt verkümmert, der Wille gebrochen
er hat die Freiheit nie gerochen
Lebt vor sich hin tagein, tagaus
kommt aus dem Käfig niemals raus
Die Welt im Jahre 3002
Kurzgedicht zum Thema Umwelt/Ökologie
von Omnahmashivaya.
Wie wird die Welt in tausend Jahren sein?
Ist sie noch da? Oder gar zertrümmert?
Wir Menschen, Alle groß und klein,solln zusehen, dass sich Jemand kümmert.
Wer möchte eine Welt, die nur aus Technik besteht?
Eine Welt, in der sich Alles nur um Gelder dreht?
Wo Roboter ersetzen die menschliche Hand,
wo jede Erinnerung an die Natur verbannt?
Fortschritt ist wichtig, in vielen Bereichen,
doch sollte sich das mit der Natur ausgleichen.
Wir können nicht nur zerstören, erschaffen und bauen,
dürfen für ein Luxushotel nicht den letzen Baum abhauen...
Sollten an unsere Kinder denken und an die Enkel,
die Welt ohne Grün ist wie ein Krug ohne Henkel.
Das Natürliche der Erde müssen wir bewahren für immer,
fängt Jeder jetzt an, besteht ein Hoffnungsschimmer.
Tierheim
Gedicht zum Thema Mensch und Tier
von Omnahmashivaya.
Ein Heim für Tiere bietet dieser Ort,
viele bekommen hier ihr erstes liebes Wort.
Tiere ungewollt und oft gehasst,
werden weggeworfen wie eine Last.
Schön ist es natürlich nicht zwischen Gitterstäben,
doch oftmals auch ein weitaus besseres Leben.
Als an der Kette, in den Zwinger oder Keller gesperrt,
als geschlagen, getreten und der Liebe verwehrt.
Tierische Freunde habens oft schwer,
sie leiden unter dieser Qual sehr.
Wissen nicht, was los ist, warum man sie verlässt.
Ach wie schön wärs noch am Weihnachtsfest.
Als geknuddelt wurde und umarmt,
getäschelt, gestreichelt und umgarnt.
Doch diese Zeit ist schnell vergangen,viel zu schnell erleidet das Tier Angst und Bangen.
Im Tierheim kümmern sich liebe Leute,
gestern um sie, morgen und auch heute.
Vielleicht wird ein neues Zuhause gefunden,
dann ist die Vergangenheit bald überwunden.
Das Tier erfährt die Liebe, die es braucht,
auch wenn es am Anfang vielleicht noch faucht.
Ist es geheilt, vertraut es, wird es dir ewig danken,
treu sein und dir reichen seine kleinen Pranken.
Klima
Prosagedicht zum Thema Umwelt/Ökologie
Die Pole schmelzen,
der Meerwasserspiegel steigt.
Die Gletscher schmelzen dahin,
die Berge werden kahl.
Die Sonne brennt,
die Flüsse trocknen aus.
Die Erde ist trocken,
der Wald brennt.
Das Klima ändert sich!
Die Bäume werden gerodet,
die Erde liegt brach.
Ein Monsunregen geht nieder,
die Schlammlawinen rollen.
Ein Dorf wird darunter begraben,
das Elend ist groß.
Man schüttelt den Kopf
und fragt sich wieso?
Das Klima ändert sich!
Hurrikans, Tsunamis,
Schlammlawinen, Schneefälle,Trockenzeiten, Hochwasser.
Immer extremer.
Das Klima ändert sich
immer schneller.
Wir müssen was tun!
Fangen wir an!
(c) 2007 Kerstin Müller
Waldspaziergang
Ein Gedicht von Christian Waldmann Zum Profil
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Ich gehe durch den Wald
Höre den Wind rauschen
Der Duft der Tannennadeln steigt mir in die Nase
Ich rieche frisches Gras
Ich kann das weiche Moos unter meinen Füßen spüren
Bunte Schmetterlinge tanzen
Ich sehe Pilze und Beeren
Spuren von Füchsen und Rehen
Die Vögel zwitschern
Es riecht nach Holz
Überall liegen große Tannenzapfen
Die herumliegenden Stöcke erinnern mich an meine Kindertage
Schöne Erinnerungen
Wir spielten Piraten im Wald, bauten ein Lager und versteckten uns
Wir erlebten viele Abenteuer
Ich liebe diese Ruhe im Wald
Ich genieße jede Sekunde
Ich bin dankbar dafür, dass die Natur uns etwas so schönes geschenkt hat
Die Erde weint
Ein Gedicht von Viktoria Brandt
Die Erde weintDie Erde weint, sie ist alleine.
Der Mensch hat viel kaputt gemacht,
Sie ist so groß man macht sie kleiner,
sie fühlt sich einfach ausgelacht.
Und was noch kommt, das weiß noch Keiner,
es haben viele im Verdacht.
Der Kreis wird niemals mehr gereinigt.
Die Zukunft steht in Menschenmacht.
Aber wie lange weiß noch keiner,
es kann sich ändern über Nacht,
es kann auch sein, dass es nur einmal
auf dieser Erde ganz laut kracht.
Was ist danach, ob wir dann weinen,
ob es uns überhaupt noch gibt?
Wir alle müssen uns beeilen,
damit die Erde uns vergibt.
Der Gärtner
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Wahrheit nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und die Blumen entdeckt. Und die
Bäume. Und andere Pflanzen. Und dabei das
Leben gefunden. Und ich denke, ich habe etwas
begriffen. Und werde nun die Natur lieben. Und
nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Menschen nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und mit Menschen geredet. Und sie
waren interessant. Und sie waren klug. Und sie
waren freundlich. Und ich wusste, die Natur ist
gut so, wie sie ist. Und ich werde nie mehr einenRasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Welt nachgedacht. Und wäre zu einem
Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und gehört, wie Sterne singen. Und
gesehen, wie Berge träumen. Und erfahren, wie
Flüsse denken. Und was Wolken bewegt. Und
wusste, die Natur ist gut so wie sie ist. Und ich
werde nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über Wunder nachgedacht. Und sehe nun die
Pflanzen richtig. Und berühre die Menschen
anders. Und weiß, die Sterne sind nah. Und die
Welt ist herrlich. Und die Wahrheit lächelt.
Und ich bin zum Gärtner geworden. Und denke, das
Leben neu. Und weiß nun, wie Gott träumt. Nun,
da ich die Natur sehe!
© Klaus Lutz
Ein Appell an die Menschheit
Ein Gedicht von Jacqueline Heberling
Wir alle Sind ein Teil der Natur
Deshalb müssen wir Sie respektieren,
und dürfen sie nicht einfach so ruinieren.
Von der Natur Wird uns so viel zur Verfügung gestellt.
Und wie danken Wir’s ihr? Respektlose Menschen
Sorgen dafür, dass Bäume gerodet werden, und gefällt!
So darf das Nicht weitergehen, sonst wird uns die Natur
irgendwann nicht mehr zur Verfügung stehen!
Die Menschen müssen
Über ihr Handeln nachdenken,und der Natur wieder mehr Freiraum schenken!
Wenn alle Zur Zerstörung der Natur sagen würden „Nein!“,
dann würde uns Mutter Erde
auf ewig dankbar sein!
Ich weiß nicht, ob ich mit diesem Gedicht
etwas bewirken kann,
aber wenn die Leute nachdenken beginnen,
fängt es ja schon gut an.
Warum sind die Menschen so undankbar,
und wollen die Natur zerstören,
wo wir doch selbst zur Natur gehören?
Dies ist ein
Appell an die Menschheit,
bitte begegnet der Natur
voller Respekt, und Dankbarkeit!
Zu Ende ist nun dieses Gedicht,
und bitte vergesst unsre Mutter Erde nicht!